Firewallüberwachung mittels eines Netzwerk-Basierten IDS

Einleitung:

Wenn sich Ihre Firewall oder Virenscanner schon mal von selbst nicht mehr starten lässt dann war bereits ein Eindringling in Ihrem Netzwerk, deshalb sollten Sie sich eine professionelle Firewall installieren die auch dem entsprechend konfiguriert ist um genau zu analysieren was, wann, wo geschehen ist.
Bei Windowsfirewallsystemen können Sie nur die Standard Logdateien auswerten, die der Angreifer sowieso schon manipuliert hat.
Diese Art von Firewallschutz wird in Großunternehmen und Universitäten eingesetzt und das nicht ohne Grund!
Wissen Sie eigentlich welche Prozesse und Verbindungen gerade über Ihre IP-Adresse gestartet sind?


Begriffserklärung


Sinn und Zweck des IPS

Angenommen einer Ihrer Mitarbeiter ruft eine E-Mail ab, in der eine infizierte *.exe oder was auch immer enthalten ist, diese *.exe installiert ein Code in Ihr (Firmennetzwerk) Betriebssystem (DLL, REG, *.exe usw.) und baut automatisch eine Verbindung zu einem anderen PC auf, der dann ohne weiteres Ihr Netzwerk auf unterschiedliche Art und Weise ausspionieren kann.
Um sich deshalb zu schützen gibt es Linux basierte Systeme die auf IDS und IPS aufbauen.
Ein IPS durchsucht alle Datenpakete (anhand fester signierter oder frei definierter Filterregeln und Signaturen) über die Firewall um Viren-, Trojanerangriffsmuster zu analysieren.
Des Weiteren fungiert die FW gleichzeitig als Proxy und Router.
Es kann ein Firmennetzwerk mit einem Datendurchsatz bis zu 1 GBit überwacht werden (abhängig vom Chipsatz der Netzwerkkarten), um den Mißbrauch vor unrechtmäßigen Zugriff auf gewisse Seiten/Verbindungen zu unterbinden bzw. zu protokollieren um Strafanzeige zu erstatten.
Die Mitarbeiter müssen über die Einschränkung des Datenschutzgesetzes informiert werden).
Kurz gesagt es kann jeder PC überwacht werden der Ihr Firmennetzwerk vom LAN oder WAN kompromittiert
und bei Bedarf können gewisse Ports/Socks (Dienste) geschlossen werden.